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Wissenswertes / Wie entsteht Seife?

Wie entsteht Seife?

Seife besteht aus einer Mischung von Fetten und / oder Ölen und Lauge. Feste Seifenstücke werden mit Natron-Lauge und Flüssig- oder Schmierseife mit Kali-Lauge hergestellt. Fett / Öl und Lauge müssen im richtigen Verhältnis zusammengebracht werden. Durch eine chemische Reaktion der Lauge mit den Fettsäuren entsteht ein neuer Stoff: Seife. Die Grundmischung kann dann noch mit Farb- und Duftstoffen verfeinert werden.

In den frühen Jahren der Seifenherstellung wusste man noch nicht so genau, wie viel Lauge notwendig war, um das Fett vollständig zu verseifen. Daher hat man die Mischung so lange gekocht (gesiedet), bis die Masse eindickte. So entstand der Begriff „Seife sieden“. So konnte es aber auch passieren, dass man Seifen erhielt, die noch einen Überschuss an Lauge enthielten. Diese konnten dann ätzend sein. Im Gegenteil, wenn zu wenig Lauge verwendet wurde, konnte die Seife „ranzig“ werden, da das Fett nicht vollständig verseifte und verdarb.

Heute kennt man den Fettsäuregehalt von jedem Fett genau und kann exakt bestimmen, wie viel Lauge man benötigt, um das Fett vollständig zu verseifen. Dass Seife aus toten Tieren bzw. Knochen hergestellt wird, ist ein Irrtum. Dieser beruht wohl eher auf der Tatsache, dass früher Knochen ausgekocht wurden, um das Fett aus dem Knochenmark zu gewinnen. Dieses wurde dann auch zur Seifenherstellung mitverwendet.